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Karlsbader Kurkanne Porzellan – Manufaktur Slavkov 1792, Goldhenkel, Blumendekor, Baden bei Wien
Karlsbader Kurkanne Porzellan – Manufaktur Slavkov 1792, Goldhenkel, Blumendekor, Baden bei Wien
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Eine Karlsbader Kurkanne aus der Porzellanmanufaktur Slavkov (Schlaggenwald), gegründet 1792 — ein Stück lebendiger Kurgeschichte aus Böhmen, gefunden in Baden bei Wien.
Was ist eine Kurkanne?
Die Karlsbader Kurkanne ist das charakteristische Trinkgefäß der mitteleuropäischen Kurkultur. Der hohle Trinknippel am Henkelende ermöglicht das langsame Trinken von Mineralquellwasser — eine Methode, die seit dem 18. Jahrhundert in den böhmischen Kurorten praktiziert wurde. Heute sind diese Kannen begehrte Sammlerstücke.
Details
Bauchiger Korpus mit geripptem Fuß, skulpturaler Goldhenkel mit eingebautem Trinknippel. Ovales goldgerahmtes Medaillon mit handgemaltem Blumenstrauß aus lila und rosa Anemonen. Goldlinien und zartes Goldblattmotiv am Hals. Das Gold ist aufgebranntes Emailgold, handaufgetragen — nahtlos mit der Glasur verschmolzen. Boden gestempelt: „1792 / Made in Czechoslovakia" — Manufakturmarke Slavkov. Ausgezeichneter Zustand, keine Chips, keine Risse.
Maße
- Breite inkl. Henkel: ca. 15 cm
- Höhe: ca. 11 cm
- Tiefe: ca. 8 cm
Material & Epoche
Porzellan, handvergoldet. Porzellanmanufaktur Slavkov (Schlaggenwald), gegründet 1792, Böhmen. Stempel „Made in Czechoslovakia" datiert auf 1950er–1970er Jahre.
Fundort
Handverlesen auf einem Flohmarkt in Baden bei Wien, Niederösterreich. Versand aus Österreich, sorgfältig verpackt.
Baden bei Wien, wo die Thermalquellen und die Erinnerung an die imperiale Kurkultur noch in der Architektur spürbar sind. Jemand hatte aus ihr getrunken, langsam, wie der Arzt empfohlen hatte. Das Quellwasser, die Kolonnade, das gemessene Tempo einer Kur.
Aus der Quelle getrunken, mit Gold gefasst — Dinge mit Seele · VintageAustriaShop
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